Jetzt ist sie also online, die neue Homepage! Und ich muss sagen, ich bin ein bisschen stolz auf mich! Aber fangen wir vorne an.
Der Rückzug aus den großen Netzwerken
Vor knapp zwei Jahren habe ich meine Social-Media-Aktivitäten radikal eingestellt. Es war einfach zu anstrengend mit den Algorithmen und dem damit einhergehenden Content, der dir in die Timeline gespült wird. Man könnte ja echt meinen, die Welt steht knapp vor dem Untergang!
Allerdings wollte ich doch nicht ganz auf die Fotografie verzichten – also das Herzeigen und Diskutieren derselbigen. Und da lief mir Bluesky über den Weg! Mittlerweile sind wir hier eine kleine, aber feine Community von unter anderem Fotografie-Begeisterten. Und das Ganze läuft völlig ohne Weltuntergangsstimmung ab. Schaut gerne mal vorbei!
Inspiration durch die Bluesky-Community
Auf Bluesky tummelt sich vom Profi bis zum Knipser die gesamte Range. Keiner will dem anderen erklären, wie etwas auszusehen oder zu funktionieren hat. Das ist sehr erfrischend.
Manche betreiben auch ihre eigene Webseite. Eine davon möchte ich heute vor den Vorhang holen, weil sie mich so inspiriert hat, dass ich heute diese Zeilen auf meiner eigenen neuen Homepage schreibe: Es ist die Seite von Mike Hindle (mikehindle.uk). Sie ist vor allem deswegen großartig, weil sie sich auf das Wesentliche reduziert: Bild und Text. Kein Bling-Bling, keine flashy Animationen und vor allem keine Werbung! Nur die nackte Information. Bitte schaut bei ihm vorbei und seht euch das an!
Weg vom Ballast, hin zum Minimalismus
Ich hatte schon eine Website. Die lief auch bereits unter WordPress, war aber hoffnungslos überladen und damit auch hinsichtlich der DSGVO – sagen wir – bedenklich! Mikes Seite hat mir gezeigt, wie es auch gehen kann.
Einfache Strukturen mit dem Standard-Theme „TwentyTwentyFive“ und so gut wie keine Plug-ins. Der wesentliche Vorteil an WordPress ist, dass man wirklich frei in seinen Entscheidungen ist. Dafür ist es zwar nicht so einfach zu bedienen wie so manche Fotohomepage im Baukastensystem (wie WIX, Zenfolio & Co.), aber dort ist man am Ende immer irgendwie auch selbst das Produkt.
Der Weg zur fertigen Website (und wie KI geholfen hat)
WordPress erfordert dagegen etwas Know-how; man muss sich intensiver damit beschäftigen. Ich habe die Seite komplett unter einer lokalen WordPress-Oberfläche aufgebaut und sie dann in einem Rutsch (na ja, zumindest fast) auf meine bestehende Domain unter WordPress übertragen.
Und da hatten wir plötzlich auch einen sinnvollen Anwendungsfall für eine KI! Die kann dich nämlich an der einen oder anderen technischen Klippe herummanövrieren. Ich werde dazu noch mal gesondert etwas schreiben. Jetzt bin ich erst mal zufrieden, die Seite im Netz zu haben – danke, Mike!